KRÄFTIGENDE GULASCHSUPPE

Oktobertage: Kalt, nass, neblig. Das macht Lust auf einen rassigen, deftigen Eintopf. Die Küche und das ganze Haus duftet schon danach. Dieses Gericht kann ich nicht in kleinen Mengen herstellen. Entweder laden wir spontan Gäste dazu ein oder wir geniessen es am Tag danach nochmals oder aber der Rest wandert in die Tiefkühltruhe. Wichtig für das Gelingen sind etwas Zeit, ein guter Rotwein (ich nehme gerne einen kräftigen Tempranillo) und natürlich bestes Fleisch. Wir verwenden dafür jeweils das Jungrind vom Gasslihof in Bio-Knospenqualität.

 

Rezept für ca 8 Personen

1.2 kg  Fleisch aus dem Nacken, in grosse Würfel geschnitten
2 mittlere Zwiebeln
Einige Peperoncini
500 g  rote Peperoni
700 g  festkochende Kartoffeln (in einer Schüssel mit Wasser beiseite stellen)
400 g  frischeTomaten (oder aus der Dose)

Olivenöl zum Anbraten
Salz, Pfeffer
1 Flasche kräftigen Rotwein
1 l  Wasser
1-2 EL  Paprikapulver
1 TL  Kümmel (ganz)

Crème fraiche, Essiggurken, Chilischote

Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen, abtupfen mit Haushaltspapier und für mind. 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Zwiebeln schälen, kleinschneiden, Peperoncini (mit Handschuhe) kleinschneiden, Peperoni in Würfel schneiden, Kartoffeln schälen in mundgerechte Stücke schneiden.
Olivenöl in einer Bratpfanne (wer einen Bräter hat – im Bräter und anschliessend die ganze Suppe im Bräter köcheln lassen) stark erhitzen, Fleisch kräftig anbraten, nach ca. 3 Minuten wenden, Zwiebeln und Peperoni beifügen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach weiteren 2-3 Minuten mit Rotwein ablöschen und etwas einköcheln lassen. Die Suppe nun in einen grossen Topf giessen, Wasser, Paprikapulver und Kümmel beifügen, einmal aufkochen, dann Hitze aufs minimum zurückstellen. Kartoffeln nach 1 Stunde beifügen. Gelegentlich umrühren, und auf kleiner Stufe während gut 3 Stunden leicht köcheln lassen. Je nach Herd zwischendurch ausschalten – die Suppe sollte nicht anbrennen. Für meinen Geschmack ist die Suppe gut bzw. in der richtigen Konsistenz, wenn die Peperoni so weich sind, dass sie beinahe ihre Form verlieren und das Fleisch mit einer Gabel halbiert werden kann. Vor dem Servieren nochmals abschmecken. 

Nach Belieben mit Crème fraiche, kleingeschnittenen Essiggurken, frisch aufgeschnittener Chili abschmecken und mit einem frisch gebackenen Brot servieren. 

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